Balkonkraftwerke boomen. Über eine Million sind in Deutschland installiert, Tendenz stark steigend. Aber viele Nutzer merken schnell: Produzierter Strom mittags, Verbrauch abends, das passt nicht zusammen. Genau da kommt ein mobiler Solarspeicher ins Spiel.
Das Problem ohne Speicher
Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk produziert mittags auf Hochtouren, wenn du oft gar nicht zu Hause bist. Den Strom kannst du nicht ins Netz einspeisen und dafür vergütet werden, er verpufft einfach. Ohne Speicher nutzt du im Schnitt nur 20 bis 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst.
Mit Speicher sieht das anders aus
Ein mobiler Solarspeicher fängt den Überschuss tagsüber auf und gibt ihn abends ab, wenn du ihn brauchst. Dein Eigenverbrauch steigt damit auf 70 bis 90 Prozent. Das merkt man auf der Stromrechnung.
Was brauchst du dafür?
Einen Speicher, der mit deinem Balkonkraftwerk kompatibel ist und sich per Solareingang laden lässt. Der Jackery Solar Vault 3 zum Beispiel lässt sich direkt mit gängigen Balkonkraftwerken verbinden, ohne Umbau oder Elektriker.
Rechnet sich das?
Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh und einem Balkonkraftwerk, das täglich 2 kWh produziert, sparst du ohne Speicher etwa 180 Euro im Jahr. Mit Speicher und 80 Prozent Eigenverbrauch kommst du auf über 430 Euro. Der Speicher amortisiert sich je nach Modell in 3 bis 5 Jahren.
Für wen lohnt es sich besonders?
Für alle, die tagsüber oft nicht zu Hause sind, also Berufstätige, Pendler, Familien. Wer hauptsächlich abends und nachts Strom verbraucht, profitiert am meisten.
Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher ist gut. Mit Speicher macht es erst richtig Sinn.